XXL Test Drei Linden – Teil 2
… Fortsetzung des XXL Restaurant Testberichts
Der Geschmack der getesteten XXL Speisen
- Zwei von uns bestellten sich das XXL Schnitzel Wiener Art, die anderen beiden das XXL CordonBleu. Nachdem wir nach sehr langer Zeit ( mehr dazu im Punkt Service) endlich unser Essen auf dem Tisch hatten machten wir uns mit großem Hunger über unsere Speisen her. Das Wiener Schnitzel XXL war vom Umfang her recht groß ( 500gr. Fleischanteil). Die Größe kommt hier nicht unbedingt von der Fleischmenge, vielmehr sind die Schnitzel so groß weil sie recht Flach geklopft sind. Breiter als einen halben Zentimeter war es an keiner Stelle. Die Schnitzel waren sehr zart und auch die Panade war an keiner Stelle verbrannt. Als Beilage dazu gab es Pommes, leider waren diese nicht mehr wirklich zu warm und es hatte den Anschein, als wäre sie auch zu lange im heißen Fett gewesen. Auch hätten wir uns zu einem XXL Schnitzel auch ein bischen mehr Pommes gewünscht als die kleine Handvoll die sich am Rande des Tellers befand. Auch das CordonBleu schmeckte recht gut, ob es wirklich XXL war möchten wir hier an dieser Stelle nicht beurteilen aber der Fleischanteil war wohl auch hier ca. 500 Gr.
Preis- Leistungsverhältniss
- Der Preis des von uns getesteten XXL Schnitzels mit 9,50 € ist wohl kaum zu unterbieten, dafür bekamen wir Schnitzel von dem wirklich jeder Satt wird. Auf die paar Pommes hätte aber in diesem Fall dann auch verzichtet werden können. Das CordonBleu schlug mit 11,50 € zu Buche und für diesen Preis auf jedenFall ok. Die Getränke sind mit 2 bis 3 € auch recht günstig. Somit hatten wir zu viert eine Rechnung von 49 € inkl. Softdrinks und alkoholischer Getränke.
Der Service
- Erfahrungsgemäß konnten die bisherigen von uns getesteten XXL Restaurants gerade im Punkt ” Service” glänzen. Leider war das im XXL Restaurant Drei Linden in Feucht nicht der Fall. Der Schnitzelwirt respektive er als Bedienung kam erst nach ca. 20 Minuten das erste mal an unseren Tisch um überhaupt die Getränke aufzunehmen. Die Speisekarte mussten wir uns selber von einem Tischnachbarn holen, scheinbar gibt es nur eine Speisekarte für den ganzen Außenbereich. Die Getränke bekamen wir dann nach weiteren 15 Minuten gebracht. Das Essen kam nach weiteren 60 Minuten, die Bitte nach Ketchup wurde völlig ignoriert. Zum zahlen sind wir dann lieber rein, weil wir nicht noch weitere 30 Minuten warten wollten. Wäre öfter mal eine Bedienung zu uns an den Tisch gekommen, hätten wir mit Sicherheit noch einiges mehr getrunken, das war auch der Tenor der anderen Gäste um uns herum. Dazu möchten wir noch sagen, dass sich die ganze Zeit über etwa 38 Gäste im Außenbereich aufgehalten haben. Wenn der Gastronom alleine nicht wirklich zurecht kommt, fragen wir uns warum er sich nicht wenigstens eine Bedienung holt. Vier Gäste am Nachbartisch sind nach etwa 20 Minuten verzweifelt aufgestanden und wieder gegangen, sie wollten wohl nicht ganz so lange auf die Bestellannahme warten.

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