In New York protestieren Freunde des XXL-Bechers gegen ein geplantes Verbot.
Dickleibigkeit ist in USA ein weit verbeitetes Problem. New Yorks Bürgermeister Bloomberg hat dafür einen klaren Schuldigen ausgemacht: XXL-Portionen. Daher sollen süße Getränke in Zukunft nicht mehr als XXL-Portion verkauft werden dürfen. Die Zeiten des Halb-Liter-Bechers für Cola, Pepsi, Sprite und sogar gesüßten Kaffee wären damit vorbei.
Doch es regt sich Wiederstand. In den letzten Wochen gingen zahlreiche Anhänger des XXL-Bechers auf die Straße und demonstrieren gegen das Vorhaben. Sie sehen darin eine Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit, der in den USA traditionell hohen Wert zugeschrieben wird. Derzeit sieht es jedoch nicht danach aus, als ob sich Bloomberg von den Protesten beeindrucken lässt. Erfahrungsgemäß lassen sich Menschen weniger von Verboten leiten als von Aufklärung und Prävention. Ob es da wohl demnächst wie schon zu Zeiten der Prohibition einen XXL-Capone geben wird, der die Bürger New Yorks mit XXL-Getränken versorgt? ;-)
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