Verbraucher-Ministerin Ilse Aigner ist der Meinung, dass XXL-Verpackungen bei Lebensmitteln nicht mehr zeitgemäß seien und fordert daher ein Verbot.
XXl-Verpackungen seien laut Verbaucherministerin Ilse Eigener (CSU) ein Mitgrund dafür, dass in Deutschland zu viele Lebensmittel weggeworfen werden. Viele Verbraucher greifen demnach gerne zu XXL-Verpackungen, da diese unterm Strich günstiger sind – schaffen es dann aber nicht diese aufzubrauchen und schmeißen die Reste weg. Das betrifft vor allem Single-Haushalte, von denen es in Deutschland ja bekanntlich immer mehr gibt. Frau Aichinger fordert daher ein Verbot von XXL-Verpackungen.
Dass man Lebensmittel nicht wegschmeißen soll steht außer Frage, aber muss man deswegen gleich mit einem Verbot daher kommen? Wenn XXL-Verpackungen nicht mehr zeitgemäß wären, würde man es doch spätestens daran merken, dass XXL-Verpackungen nicht mehr gekauft werden. Davon abgesehen, auch wenn es immer mehr Single-Haushalte gibt, sind Familien-Haushalte noch lange nicht von der Bildfläche verschwunden. Und gerade größere Familien wissen Großverpackungen und die damit verbundenen Kosteneinsparungen zu schätzen.
Aber auch Single-Haushalten kann geholfen werden, wenn sie Probleme haben, XXL-verpackte Lebensmittel vollständig aufzubrauchen: Verstärktes Training im nächsten XXL-Restaurant ;-)
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