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Saftige, zu Stäbchen geschnittene Kartoffeln, frittiert in heißem Fett – Pommes frites gehören zu Deutschlands beliebtesten Beilagen. Rund 300.000 Tonnen tiefgekühlter Pommes frites werden jährlich verkauft, das macht die goldgelben Knusperkartoffeln zur meist verkauften Tiefkühlkost in Deutschland. Und auch in Restaurants und Imbissen werden Pommes frites gern verzehrt.
Geschichte: Woher kommen Pommes frites?
Die Belgier scheinen die ersten gewesen zu sein, die auf die Idee kamen, Kartoffelstücke zu frittieren – daher kommt auch ihr französischer Name. Dabei bekamen die Spanier das neue Gemüse als erste auf den Tisch, als es aus Südamerika erstmals nach Europa gebracht wurde. Darum erheben sie gern Anspruch darauf, das Frittieren der Kartoffel erfunden zu haben. Schließlich dauerte es etwa 100 Jahre, bis die Knollen in Belgien ankamen. Leider können die Spanier nicht recht belegen, was sie im 17. und 18. Jahrhundert mit den Kartoffeln anstellten.

Schnitzel mit POMMES - was sonst!
Die Erfindung der Pommes frites wurde aus der Not geboren. Schon 1781 beobachtete ein Chronist, dass die armen Menschen der belgischen Küstenregion sich ihre gefangenen Fische frittierten – blieben die Netze leer, schnitten sie Kartoffeln zurecht und frittierten diese stattdessen.
Mit der Zeit kamen auch die Nachbarn in den Niederlanden und in Frankreich auf den Geschmack. Mitte des 19. Jahrhunderts verliebten sich auch die Briten in die knusprigen Sattmacher, und die Pommes frites eroberten schließlich die ganze Welt.
In jedem Land gibt es unterschiedliche Vorlieben, was die Dicke der frittierten Kartoffelstäbchen anbelangt: In Frankreich fallen sie schlanker aus und werden, wenn sie besonders klein und dünn geschnitten sind, nicht “pommes frites” sondern “aiguillettes” genannt.
Besonders in Großbritannien liebt man seine “Chips” dick und saftig, bisweilen matschig, und beträufelt sie mit Essig.
Die Amerikaner nennen sie “French Fries”, und als die Französen 2003 gegen die Invasion des Irak protestierten, nannte man sie sogar “Freedom Fries”.
In Spanien heißen Pommes “Patatas fritas”, und wenn sie in unregelmäßigere Formen geschnitten und mit einer scharfen Tomatensauce serviert werden, “Patatas bravas”. In vielen Ländern isst man Pommes gern mit Tomatenketchup oder Mayonnaise, aber es gibt auch Fans von Erdnussbutter und anderen Saucen.
Twister oder Wedges: Eine Kartoffel, viele Variationen
Die klassischen Pommes Frites sind lange, eckige Kartoffelstäbchen. Doch längst gibt es auch andere Variationen, zum Beispiel die spiralförmigen Twister, auch “Curly Fries” genannt. Besonders lange Spiralen heißen auch “Tornado Fries”.
Eine beliebte Variante, die an Röstkartoffeln erinnert, sind die Wedges: Hierbei werden die ungeschälten Kartoffeln in Viertel geschnitten und frittiert.
Guten Appetit!
Weitere Informationen zum Artikel: POMMES – EINE MEHR ALS LECKERE BEILAGE!

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Hmmm POMMES sehr gut schmecken sie auch selbst gemacht. Danke für den informativen Artikel ;)
Pommes 4Ever
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Aber so viel Mühe hättet ihr euch doch gar nicht machen müssen, da hätte auch ein Link zur Pommeswelt gereicht ;-)
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